**Erregungausbreitungsstörungen** Die vollständige Blockierung der Erregungsausbreitung in einem Schenkel des Reizleistungssystems führt zu charakteristischer Deformierung des QRS-Komplexes und zu deren Verlängerung auf **über 0,12 sec.** resp. drei kleine Häuschen bei 25 mm / sec. Registriergeschwindigkeit. ===== vollständige Blockbilder ===== Die Gesamtdauer des Kammerkomplexes ist mit einer QRS - Dauer von über 0,12 sec. deutlich verlängert. {{tablelayout?colwidth="110px,-,-,-"}} |**RSB**; vollständiger Rechtsschenkelblock|**QRS - Dauer > 0,12 sec.**; **rR'** - Konfiguration (sog. M-Form) **in V1**, schulterförmig ascendierender ST - Streckenverlauf in V5, V6; breit positive Kammerkomplexe in III, aVF; diskordante (negative) T in V1|{{:ekg:ekg-pixs:ekg3-erregungsausbreitg-rsb-v2.jpg?direct&150|}}{{:ekg:ekg-pixs:ekg3-erregungsausbreitg-rsb-v6.jpg?direct&150|}}|**Klinik**: asymptomatisch| |**LSB**, vollständiger oder kompletter Linksschenkelblock|**QRS - Dauer > 0,12 sec.**; M-Form resp. Verbreiterung und Verplumpung des QRS-Komplexes in **V5, V6**, I, aVL; schulterförmiger ascendierender ST-Streckenverlauf in V1, V2; diskordante T in V6| |**Klinik**: in der Regel asymptomatisch, kann ähnlich wie ein akuter Vorderwandinfarkt imponieren. Ein EKG mit vollständigem LSB ist bzgl. myocardialer Ischämien nicht weiter beurteilbar! [[EKG4|>>> weiter <<<]]