Coronavirus - Pandemie: CoVid-19

Unsere Praxis ist auch in der Zeit der Coronavirus - Pandemie ganz normal geöffnet. Alle Termine, auch in Notfallsituationen müssen telephonisch vereinbart werden.

Schutzmaskentragepflicht

Wir tragen Schutzmasken zu Ihrem Schutz, neu besteht auch Patienten eine Maskentragepflicht. Wir bitten Sie, eine Maske mitzubringen, in Notfällen können wir Ihnen mit einer Schutzmaske zu 1.- Fr. aushelfen.

Patienten mit Zeichen einer Atemwegsinfektion

Husten, Fieber, evtl. Halsschmerzen, evtl. Übelkeit und Gliederschmerzen; evtl. plötzlicher Verlust von Geruchs- / Geschmackssinn.
Es besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus (CoVid-19): Sie dürfen die Praxis nicht unangemeldet aufsuchen.
Melden Sie sich telephonisch an. Wir organisieren einen Termin im kantonalen CoVid-Testzentrum oder Sie melden sich direkt bei der kantonalen CoViD-Hotline. Sie können auch im CoViD-Testzentrum nicht einfach vorbeigehen sondern erhalten einen Termin. Sie halten 14 Tage Selbstisolation nach dem Merkblatt des Bundesamts für Gesundheitswesen strikt ein und melden sich bei einer Verschlechterung mit Auftreten von Atemnot sofort in unserer Praxis oder in einem akuten Fall bei 144. Bei Bedarf können Sie Grippemittel bei uns abholen lassen.

Patienten mit anderen Problemen

Wenn Sie kein Fieber, keine Zeichen einer oberen Atemwegsinfektion oder Geruchssinnsverlust haben, können wir Sie in der Praxis sehen, untersuchen und behandeln, wie gewohnt. Wir achten darauf, dass Patienten mit ansteckenden Krankheiten im Moment nicht in die Praxis kommen, sondern im CoVid-Testzentrum abgeklärt werden.

Auch Personen mit erhöhtem Risiko können in die Praxis kommen, wir achten darauf, dass die Distanzempfehlungen eingehalten werden, sich immer nur eine Person im Wartezimmer aufhält. Sollten mehrere Patienten mit Anfragen gleichzeitig kommen und im Gang stehen, warten sie bitte im Freien, bis der „Ansturm“ vorüber ist.

Da sich hinter Sturzfolgen oder „üblich“ erscheinenden Symptomen einmal etwas Gefährliches verbergen kann, bitten wir um telephonische Kontaktaufnahme, manchmal sind weitere Abkärungen notwendig.
Die Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin weist darauf hin, aus Angst vor einer Ansteckung oder der Empfehlung, daheim zu bleiben, nicht auf einen notwendigen Arztbesuch zu verzichten. Insbesondere müssen notwendige Kontrollen (Quick, Blutbild) weiter durchgeführt werden.

Medikamentenbezüge

Aufgrund der schlechten Liefersituation (die meisten Medikamentengrundstoffe werden in China hergestellt) und teils Hamsterkäufen in den Apotheken hat sich die Versorgungssituation mit vielen Medikamenten verschlechtert.

Wir legen keine Medikamente ins „Milchkästli“ bereit, da etliche Patienten aus Angst vor einer Ansteckung die Praxis nicht betreten wollen und den gleichen Wunsch haben; es kann zu gefährlichen Verwechslungen kommen, wenn Sie versehentlich die für den Nachbarn vorgesehene Medikamentenpackung einstecken. Sind Ihre Bedenken allzu gross, rufen Sie an, wenn Sie vor der Praxistür stehen, wir händigen Ihnen dann die Medikamente aus.

Grippeimpfungen

In diesem Jahr wurde vom Bundesamt in Bern die Grippeschutzimpfung empfohlen, solange gegen das CoVid-19 keine Impfung verfügbar ist, bedeutet das immerhin Schutz vor einer weiteren potentiell gefährlichen Atemweginfektion für die eine Vorbeugemöglichkeit besteht.

In diesem Jahr ist der Bedarf an Grippeschutzimpfungen aufgrund der Empfehlungen des BAG viel höher als in den Vorjahren. Die Bestellmenge musste vor Jahresende 2019 festgelegt werden, als noch niemand die CoViD-Pandemie absehen konnte, produziert wird im Sommerhalbjahr aufgrund der Vorbestelliungen der Schweizer Ärzte, Apotheker und Spitäler.

Ausnahmsweise wird in diesem jahr Impfstoff nachproduziert, wir konnten ein weiteres Kontingent bestellen, wissen aber nicht, wieviel unsere Praxis zugeteilt bekommen, die Abgabemenge richtet sich nach der Grösse der früheren Bestellungen. Dieser nachproduzierte Impfstoff wird voraussichtlich Mitte Dezember geliefert.

Die Impfungen erfolgen gestaffelt:

  • Patienten, die jedes Jahr und somit auch 2019 eine Grippeschutzimpfung hatten, sind automatisch auf der Liste der Empfänger. wenn Sie also bereits 2019 eine Grippeschutzimpfung hatten, melden Sie sich bitte Anfang November zur Impfung an.*
  • Patienten, die neu eine Impfung benötigen, nehmen wir auf eine Warteliste. Die Empfänger müssen wir wahrscheinlich aufgrund der Vorerkrankungen und Risikosituation auswählen. Die in der Notsituation nachproduzierte Menge wird Mitte Dezember geliefert, und wir wissen noch nicht, ob und wie viele wir davon erhalten. Diejenigen, die wir leider auf die Warteliste aufnehmen mussten, melden sich bitte erst Anfangs Dezember mit der Frage, ob sie Impfstoff erhalten. Es ist damit zu rechnen, dass die Grippewelle hoffentlich erst ab Januar beginnt, die Empfehlung des BAG lautet, zu impfen, solange Impfstoff verfügbar ist.*
  • Der Grippeimpfstoff, in den letzten Jahren wollten sich immer weniger Personen impfen, obwohl es die Empfehlungen gab, reicht in diesem Jahr nicht für den Bedarf der Schweiz, andere Nationen wollen auch eine möglichst grosse Impfstoffmenge. Wir können nichts dafür, dass der Impfstoff weltweit knapp ist und wir können auch keinen Impfstoff aus dem Ärmel zaubern, wer nicht zwingend eine Grippeimpfung braucht, gibt sie bitte an andere mit Lungen- oder Herzproblemen ab.*
  • Es gibt im November nur die Menge Impfstoff, die wir im letzten Jahr bestellt haben, ich bitte Sie, unser Praxispersonal von Beschimpfungen und Drohungen zu verschonen, sie haben das Problem nicht verschuldet.*
  • Evtl. haben Apotheken noch ausreichende Impfstoffmengen vorrätig, ein Telephonanruf lohnt sich.*

Hygienemasken können wir an nicht erkrankte Risikopatienten nicht abgeben. Wir halten uns an die Empfehlungen des Bundesamts und der FMH und arbeiten mit Schutzmasken.

Neue Patienten?

Neuzuzüger nach Beringen, die sich in unserer Praxis hausärztlich betreuen lassen möchten, bitten wir um telephonische Kontaktaufnahme mit unserem Team.

In der Regel können wir neue Patienten aus Beringen, Guntmadingen und den umliegenden Gemeinden des Oberklettgau annehmen, aus Kapazitätsgründen können wir ausser in begründeten Ausnahmefällen keine neuen Patienten aus Schaffhausen und Neuhausen annehmen.

Aufgrund der Schliessung der Praxis Schleitheim besteht im Klettgau eine hausärztliche Unterversorgung. Alle Praxen tragen dazu bei, die Situation so gut wie möglich abzufangen. Wir können anbieten, Patienten aus der ehemaligen Praxis Schleitheim, die im Einzugsbereich des Zweckverbands des Altersheims Beringen wohnen (Beringen, Guntmadingen, Löhningen, Siblingen, evtl. Gächlingen) aufzunehmen.

Hier finden Sie eine Liste der Praxen, die in unserer Region noch Aufnahmekapazitäten haben.


Lungenfunktion, das Programm zum Selbststudium < hier ist es wieder !