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ekg:ekg5e

Regelmässige Tachyarrhythmie

Bei regelmässigen Tachycardien wird aufgrund der Breite der Kammerkomplexe unterschieden zwischen schmalkomplexigen supraventriculären Tachycardien und breitkomplexigen Kammertachycardien.

Schmalkomplextachycardien

P - Wellen finden sich bei Sinustachycardien verschiedener Ursache und in der Form kreisender Erregungen bei AV - Knoten - Reentrytachycardien

(Sinustachycardiejedem Kammerkomplex geht eine P - Welle voraus, regelmässige Schmalkomplextachycardiephysiologisch: adäquate Reaktion des Organismus im Rahmen von Erkrankungen oder pharmakologischer Einflüsse, z.B. bei Fieber, Anämie, Hyperthyreose)
Vorhofflattern mit 2:1 - ÜberleitungBeim Vorhofflattern mit oft nicht ganz typischen P-Wellen findet sich bei regelmässiger 2:1 - Überleitung das Bild einer Schmalkomplextachycardie um 150 - 200 / min., die zweite P - Welle verbirgt sich dabei oft in der T - Wellepathologisch: Demaskierung auf Carotissinusmassage oder Adenosin iv.
AV - Knoten- ReentrytachycardieBei dieser Form der Schmalkomplextachycardie finden sich retrograd geleitete atypische P-Wellen vor oder im QRS - Komplexpathologisch: Klinik der paroxysmalen supraventriculären Tachycardie.
AV - ReentrytachycardieÜber ein akzessorisches Bündel kann eine Erregung am AV-Knoten vorbei geleitet werden und orthodrom oder antidrom eine Reentrytachycardie auslösen. Die Erregungsleitung über das akzessorische Bündel ist als Präexcitation beim Wollf - Parkinson - White - Sy. als Deltawelle erkennbar.pathologisch: bedrohliche Tachycarrhythmien vor allem bei Auftreten von Vorhofflimmern, das über das akzessorische Bündel ohne Refraktärperiode weitergeleitet wird.

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ekg/ekg5e.txt · Zuletzt geändert: 2024/02/01 14:55 von mb

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